Fünf starke Argumente

Vor allem der Automobilbau, wo Bauteile mit Verzahnungselementen in Massenproduktion präzise und wirtschaftlich hergestellt werden müssen, profitiert von leichten und hochfesten Komponenten. Die Vorteile des Axialformens gegenüber anderen Verfahren lassen sich in fünf Argumenten zusammenfassen.


Felss Eingangsnabe
Felss Eingangsnabe
Felss Aximus
Felss Aximus

1. Universell

Axialformen kommt bei ganz unterschiedlichen Bauteilen zum Einsatz – von dünnwandigen Rohren bis hin zu Massivmaterial. Durch das von Felss patentierte rekursive Axialformen können auch besonders dünnwandige und leichte Bauteile umgeformt werden. Auch große Verzahnungen mit einer Länge von bis zu 250 Millimetern sowie Profil- und Zahnhöhen von 3,5 Millimetern können entstehen.

2. Effektiv

Durch den Einsatz von vertikalen und horizontalen Axialform-Maschinen können Innen- und Außenverzahnungen in nur einer Aufspannung und gleichzeitig hergestellt werden. Die Produktionskosten von komplexen Bauteilen sinken direkt.

3. Genau

Axialformen zeichnet sich bei allen Verzahnungsmaßen (bis zu einer Gesamtverzahnungsqualität 5, Einzelkriterien teilweise deutlich besser) durch eine extrem hohe Genauigkeit aus.

4. Prozesssicher und schnell

Das Axialformen zeichnet sich durch höchste Wiederholgenauigkeiten aus. Weiterhin kann durch den Einsatz einer Bandarmierung Einfluss auf verschiedene Verzahnungsparameter genommen werden. Damit kann schnell auf Material- und Härteschwankungen reagiert werden. Dies erhöht ihre Prozesssicherheit.

5. Ressourcenschonend

Gerade beim rekursivmen Axialformen ist die Standzeit der eingesetzten Hartmetallwerkzeuge hoch, da die eingesetzten Presskräfte um bis zu 40 Prozent niedriger sind und somit eine geringere Abnutzung der Werkzeuge erfolgt. Zugleich ist Umformung an sich schon spanlos und durch die Festigkeitssteigerung der Verzahnung durch die Kaltumformung ergibt sich, dass sich der Materialeinsatz in vielen Anwendungsbereichen reduzieren lässt.