Felss Autofrettage-Technologien im Überblick

Das Autofrettieren steht am Ende des Produktionsprozesses im Bereich der Endenbearbeitung von Rohren oder Leitungen. Die Autofrettage ermöglicht eine enorme Druckfestigkeit der bearbeiteten Rohre und kommt zum Beispiel für Common Rail Einspritzleitungen oder bei hydraulischen Systemen wie Flugzeugturbinen zum Einsatz. Die Felss Autofrettage Anlagen lassen sich effizient mit weiteren Anlagen wie zum Beispiel Biegemaschine oder Rohrendenbearbeitung zu einer Fertigungsinsel verbinden.


Bei der Herstellung eines Rohrs steht die Autofrettage am Ende des Produktionsprozesses – sie erfolgt erst nach dem Ablängen, Endformen und Biegen der Leitungen. Durch die Autofrettage kann die Festigkeit von Rohren und Leitungen, die im Betrieb enormen Drücken ausgesetzt sind, deutlich gesteigert werden. So müssen beispielsweise Einspritz- und Common-Rail-Leitungen in modernen Motoren Betriebsdrücken bis zu 2.000 bar standhalten, da auf diese Weise der Kraftstoff besser ausgenutzt wird. Dabei kann aus Kostengründen sogar weniger wertiges Rohrmaterial eingesetzt werden und dennoch können Dauerfestigkeit, Anrissdauerfestigkeit und damit die Lebensdauer des Bauteils signifikant gesteigert werden.

Folgende Technologien stehen Felss Systems im Bereich des Autofrettierens zur Verfügung:

Felss Autofrettage

  • bauteil bezogene 100-prozentige Prozessverfolgung und -dokumentation
  • genaue Regelung des Prozessdrucks in engsten Toleranzfeldern
  • Messung des individuellen Prozessdrucks im Rohr
  • beliebige Biegegeometrien ohne Rüsten möglich
  • kraftgeregelte Adaptierung des zu autofrettierenden Bauteils
  • Prozessdruck: zwischen 3.700 und 12.000 bar (höher auf Anfrage)

AUTOFRETTAGE-PROZESSREGELUNG

  • komplette Dokumentation des Autofrettage-Prozesses mit Zuordnung zum Bauteil
  • komfortable Vorgabe der Autofrettage
  • genaue Regelung des Prozessdrucks in engsten Toleranzfeldern
  • Ausgleich von Leckageverlusten und Druckschwankungen
  • Dokumentation der kraftgeregelte Adaptierung

AUTOFRETTAGE UND BIEGEN

  • Autofrettage als abschließender Prozess in die Prozessfolge Ablängen, Endformen und Biegen (Bending) von Einspritzleitungen (z.B. Common Rail)
  • bauteilbezogene, vollständige Prozessverfolgung und -dokumentation
  • genaue Regelung des Prozessdrucks in engsten Toleranzfeldern
  • Messung des individuellen Prozessdrucks im Rohr
  • beliebige Biegegeometrien ohne Rüsten möglich
  • kraftgeregelte Adaptierung des zu autofrettierenden Bauteils
  • Prozessdruck: zwischen 3.700 und 12.000 bar (höher auf Anfrage)

Autofrettage-Housing

  • Autofrettage von Pumpengehäusen, Common-Rail-Bestandteilen, Verteilern …
  • bauteilbezogene 100-prozentige Prozessverfolgung und -dokumentation
  • genaue Regelung des Prozessdrucks in engsten Toleranzfeldern
  • Messung des individuellen Prozessdrucks im Rohr
  • kraftgeregelte Adaptierung des zu autofrettierenden Bauteils