Biegen im Überblick

Das Felss-Rohrbiege-Verfahren steht für wirtschaftliches Biegen in allen Dimensionen. Auf die wirtschaftliche Auslegung eines Biegeprozesses wirken viele Faktoren ein. Für eine passgenaue Lösung ist das Verständnis der Wechselwirkungen und Abhängigkeiten der  Einflussfaktoren erfolgsentscheidend. Unsere Experten begleiten Sie von der Machbarkeitsanalyse und Qualitätssicherung bis hin zur Endabnahme.


Rotationszugbiegen

Felss Rotationszugbiegen

Beschreibung
Das Profil wird zunächst zwischen Spannbacke und Biegeform geklemmt. Durch eine gemeinsame Rotationsbewegung der beiden Werkzeugelemente legt es sich an der Kontur der Biegeform an. Ein Gegenhalter nimmt die Reaktionskräfte auf. Dorn und Faltenglätter sind optional und kommen nur bei dünnwandigen Profilen zum Einsatz, um Faltenbildung an der Innenseite und Kollabieren an der Außenseite des Bogens zu verhindern.

Anwendungsbereich
Für enge Biegeradien und kurzen Längen zwischen den Bögen (freie Länge).

Rollbiegen

Felss Rollbiegen

Beschreibung
Eine Biegerolle rotiert um die Biegeform und rollt dabei auf dem Rohr ab, das dabei in die Rille der Biegeform hinein gebogen wird. Die Geometrie der Biegung ist also Werkzeuggebunden. Ein Gegenhalter nimmt die Reaktionskräfte des Biegemomentes auf.

Anwendungsbereich
Für enge Radien geeignet, solange für die Biegerolle ausreichend Freiraum am Biegeteil vorhanden ist (freie Länge).

Schubrollenbiegen

Felss Schubrollbiegen

Beschreibung
Durch eine Vorschubkraft F wird das Rohr durch einen Rollensatz hindurchgeschoben. Die Position der Biegerolle variiert den Biegeradius, auch während des Rohrvorschubs. Somit ist die Biegegeometrie nicht an das Werkzeug gebunden. Es sind also beispielsweise Radienverläufe, die einer Spline-Funktion folgen, möglich. Durch Rotation des Rohrs um seine Achse während des Vorschubs, können zudem räumliche Geometrien realisiert werden.

Anwendungsbereich
Nur für große Radien geeignet, da bei engen Radien das Rohr knickt.