Endenbearbeitung von Edelstahl

Edelstahlleitungen sind an ihren gebördelten Dichtflächen aufgrund der Umformung im mikroskopischen Bereich rau und porig. Durch die Vibration des Motors können hier mit der Zeit kleine Mengen an Kraftstoff austreten. Aus diesem Grund wurden diese Dichtflächen oftmals maschinell poliert. Dabei wird zusätzlich ein Poliermittel aufgebracht. Bürsten bearbeiten anschließend diesen Dichtbereich.


Nachteile des Polierens

Rollen statt Polieren
Rollen statt Polieren
  • Meist nicht prozesssicher, da die Oberfläche ungleichmäßig bearbeitet wird
  • Zusätzlicher Feststoff im Produktionsprozess
  • Zusätzliche Kosten
  • Entfernung des Poliermittels notwendig

Innovativer Lösung: Rollen statt polieren

Mithilfe von drei (Kontur)-Rollen, dich sich unter Druck um das Rohr drehen, wird der Bördel kalibriert. Seine Oberfläche wird gewissermaßen geglättet.


Rollen auch am Rücken

Rollen auch am Rücken
Rollen auch am Rücken

Während des Umformprozesses, kann durch das geteilte Klemmwerkzeug, am Rücken des Bördels ein kleiner Grat entstehen. Bei Montage der fertigen Leitung kann dieser, durch die Drehbewegung beim Anziehen der Mutter, abgeschabt werden und ungünstigstenfalls zu einer Beschädigung am Motor führen. Dieser Grat kann bei Montage der Leitung auch zu einem falschen Anziehen der Mutter führen. Durch die Vibrationen des Motors kann sich der Grat setzen, was zu einer Verringerung der Vorspannung führen kann. Kraftstoff kann aus der Dichtstelle austreten.